• Fuss-Check DigiPED

    Das digitale Fussmess-System DigiPED verfügt über ein breites Leistungsspektrum

    Terminvereinbarung für einen kostenlosen Fussscan

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  • Orthopädische Einlagen

    Orthopädische Fusseinlagen sind so individuell, wie die Füsse selbst und geben ihnen Unterstützung, Führung und Dämpfung.

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  • Schuhzurichtung

    Am serienmässig hergestellten Konfektionsschuh ist es oft möglich, durch eine besondere Zurichtung, das Gehen und Stehen mit einem geringeren Kostenaufwand zu erreichen.

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  • Orthopädische Massschuhe

    Der Massschuh ist ein orthopädisches Hilfsmittel zur Rehabilitation und Versorgung pathologischer Zustände des Fusses.

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  • Serienschuhe

    Wenn orthopädische Schuhzurichtungen und Einlagen keinen Erfolg versprechen, kann in manchen Fällen mit orthopädischen Serienschuhen die kostspieligere Anfertigung von Massschuhen umgangen werden.

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  • Diabetes Versorgung

    Eine entscheidende Rolle beim Diabetiker spielt die tägliche Fusskontrolle und die richtige Schuhversorgung.

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  • Fussgymnastik bei Diabetes
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Fuss-Check DigiPED

Die spezielle Software DigiPED liefert alle Messdaten, die erforderlich sind für die orthopädische Versorgung mit Einlagen und Schuhen. Dabei bietet sie optimale Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf Formgebung und Materialauswahl.

Darüber hinaus können alle patientenrelevanten Daten archiviert werden. So wird zum Beispiel der Versorgungslauf dokumentiert, der zur Beurteilung von Langzeitveränderungen besonders hilfreich ist. Diese Einsatzvielfalt zeichnet das Fussmess-System DigiPED aus, das bereits weltweit in über 1.500 Werkstätten erfolgreich eingesetzt wird. Die Software erfüllt alle Kriterien der MPG-Dokumentation.

Der Fussscan bildet Basis für die Vermessung des Fusses. Der Scanvorgang dauert nur wenige Sekunden bis zur Betrachtung auf dem Monitor. Sämtliche Ansichten werden in 1:1 angezeigt und können so auch ausgedruckt oder per E-Mail automatisch versendet werden.

Orthopädische Einlagen

Anforderungsprofil:  

  • Unterstützung der gesamten Fusssohle 
  • Dämpfung/Absorbieren der Belastungsspitzen 
  • Stützung des gesamten Bewegungsapparates 
  • Besondere Belastung des Fusses und der Gelenke durch Dauerbeanspruchung
  • Korrektur der individuellen Lauftechnik  

Lösungsprofil:  

  • Fuss- und Laufbandanalyse 
  • Erstellung von Fussabdrücken zur Ermittlung der Belastungsverteilung 
  • Anfertigung von laufsportspezifischen Einlagen 
  • Abstimmung der Kriterien Führen, Dämpfen, Stützen
 

Anforderungsprofil:  

  • Bester Comfort 
  • Beanspruchung des kompletten Beinapparates 
  • Langzeitbelastung der Füsse 
  • Fester Sitz 
  • Bester Halt im Schuh 
  • Absorbtion kleiner Stösse  

Lösungsprofil:  

  • Fuss- und Laufbandanalyse 
  • Erstellung von Fussabdrücken 
  • Individuelle Beratung, zwecks Schuhauswahl 
  • Schuhabänderung zur Passformoptimierung 
  • Anfertigung von Masseinlagen 
  • Anfertigung von Massschuhen 
  • Abstimmung der Kriterien Führen, Dämpfen, Stützen

Anforderungsprofil:  

  • Um Krämpfe, Ermüdungserscheinungen und Fusssohlenbrennen zu vermeiden, ist eine gleichmässige Druckverteilung an der Fusssohle notwendig 
  • Dämpfung und Lotaufbau zur Schonung der Gelenke und Wirbelsäule 
  • Kraftschlüssiger Sitz für optimale Skisteuerung 
  • Kraftübertragung vom Bein über den Fuss und damit auf den Ski  

Lösungsprofil:  

  • Ermittlung der Belastungsverteilung per Fussabdruck 
  • Fussanalyse und –vermessung per Computer 
  • Anfertigung von spezifischen Einlagen mit Sohlenkontakt für beste und gleichmässige Druckverteilung 
  • Veränderung der Stiefelschale zur Optimierung der Passform 
  • Anpassung des Innenschuhes durch thermoplastischen Methoden oder Ausschäumen

Anforderungsprofil:  

  • Für längeres Laufen höchster Comfort 
  • Bodenkontakt 
  • Sicherer Halt    

Lösungsprofil:  

  • Fussanalyse und –vermessung 
  • Zur Ermittlung der Belastungsverteilung Fussabdrücke erstellen 
  • Einbau von unterstützenden Elementen 
  • Anfertigung von flexiblen Masseinlagen 
  • Veränderungen am Golfschuh 
  • Massanfertigung eines Schuhes

Sie finden bei Kindern und Jugendlichen Anwendung. Das Prinzip dieser Einlage basiert darauf, dass der noch wachsende Fuss auf Reize von aussen reagieren kann. Je nach Fehlstellung wird diese Einlage mit Erhöhungen versehen, die die betreffenden Muskelpartien anregen. Im optimalen Fall behalten die gestärkten Muskeln die erlernte Stellung bei, und die Fehlstellung ist korrigiert.

Beim Kauf von Schuhen oder Einlagen sollte der Diabetiker besondere Vorsicht walten lassen. Schmerzen und Druckstellen werden durch das verminderte Schmerz- und Druckempfinden der Füsse nicht sofort erkannt. Elastische Materialien, weiche Polsterungen und eine genaue Anpassung in den Schuhen ist daher notwendig, damit es zu keinen unangenehmen Überraschungen kommt.

Schuhzurichtung

Mögliche Ursachen
Beinverkürzung oder Beckenschiefstand bis zu 3 cm

Mögliche Ursachen
Beinverkürzung oder Beckenschiefstand bis zu 1 cm, Achillodynie

Mögliche Ursachen
Druckentlastung der Mittelfussköpfchen bei Spreizfüssen, Diabetes etc.

Die Schmetterlingsrolle sorgt für eine bessere Polsterung und Entlastung der Mittelfussköpfchen (Zehenansatz bei Mittelzehen).  

Mögliche Ursachen
Arthrose in den Zehengrundgelenken

Je nach Dicke und Lage können diese Hilfen eine bessere Abrollung bei Bewegungs- und Belastungseinschränkung der Knie-, Hüft- und Fussgelenke ermöglichen.

Mögliche Ursachen
Arthrosen im Mittelfussbereich, zur Druckenlastung auch bei Diabetikern.

Sie unterstützt den Abrollvorgang, entlastet die Sprunggelenke, Wadenmuskulatur, Achillessehne

Mögliche Ursachen
Bandinstabilität, Knieprobleme, Achsenabweichung der unteren Extremitäten, Gonarthrose varus/valgus

Diese korrigiert die Stellung eines Schuhs im Sinn der Suppination oder Pronation: Innen- oder Aussenrand wird angehoben, Umstellung des gesamten Fusses, Ablenkung der Abwicklungsrichtung nach der Gelenkseite.

Mögliche Ursachen
Knick-Senk-Spreizfuss für offene und elegante Schuhe statt Einlagen

Mögliche Ursachen
Dämpfung des Belastungsstosses beim Auftritt, bei Gelenkschmerzen im Fusswurzelbereich, Knie, Hüfte, Wirbelsäule etc.

Diese dämpfen die Stauchwirkung beim Fersenauftritt, erleichtern den Abrollvorgang während der Fersenauftrittsphase.

Mögliche Ursachen
Versteifung des Grosszehengrundgelenks

Der Abrollvorgang des Fusses wird unelastisch: Kombination immer mit Abrollung, Schonung der Zehengrundgelenke, vermindert Bewegung in Vor- und Mittelfussgelenken.

Orthopädische Massschuhe

Jede erste Versorgung benötigt eine ärztliche Verordnung! Es erfolgt eine Absprache zwischen Arzt und Orthopädieschuhmacher, in der die individuelle Beratung und Aufklärung des Patienten im Vordergrund steht.  

Die vollständige Bettung der Fusssohlenfläche und die Eigenschaften der verwendeten Materialien erzeugen mehrere biomechanische Effekte wie:

  • eine bessere und gleichförmigere Verteilung der Belastungskräfte auf den ganzen Fuss
  • ein besserer venöser Rückfluss (Sauerstoffversorgung des Blutes und Entspannung), da die vollständige Bettung dazu führt, dass bei jedem Schritt ein gleichförmiger Druck auf die Venenenden des Fusses ausgeübt wird (Lejars-Einlage). Die Beschaffenheit des verwendeten Materials führt die Einlage dazu, das Fettpolster des Fusses zu "pressen" und nicht umgekehrt, wie es dagegen bei en weichen Einlagen geschieht ein besseres Gleichgewicht und Kontrolle der Gelenkstabilität am gesamten unteren Gliedmass.

Der Massschuh ist ein orthopädisches Hilfsmittel zur Rehabilitation und Versorgung pathologischer Zustände des Fusses.

Der Massschuh ist ein orthopädisches Hilfsmittel zur Rehabilitation und Versorgung pathologischer Zustände des Fusses.

Der Massschuh ist ein orthopädisches Hilfsmittel zur Rehabilitation und Versorgung pathologischer Zustände des Fusses.

Serienschuhe

Diese Serienschuhe, geeignet, von der Norm abweichende und pathologische Fussformen zu versorgen, werden von vielen Schuhfabriken als Halbfabrikate angeboten. Solche Halbfabrikate werden mit allen orthopädietechnischen Massnahmen, wie z. B. dem Einbau einer orthopädischen Fussbettung ergänzt.

Diabetes Versorgung

Mit diesem einfachen und erprobten Verfahren lässt sich ein sehr genauer zweidimensionaler plantarer Fussabdruck herstellen. Der Patient kann dabei entweder voll aufrecht stehen oder aber auch sitzen, denn das Eigengewicht des Unterschenkels und des Fusses reicht für dieses Verfahren aus. Dadurch lassen sich Druckstellen sowie Hornhautstellen und anderes verschieden kontrastreich darstellen.

Abweichungen in der Fussachse sowie Abflachungen des Längsgewölbes zeichnen sich sehr genau ab, wird aber in der heutigen Zeit durch zwei- und dreidimensionale Fussscannung nicht nur ersetzt, sondern durch die verschiedensten grafischen Darstellungen in absoluter Präzision dargestellt.

Bei diesem Verfahren wird der Fuss des Patienten bei stehender Körperhaltung in einen 4 bis 5 cm dicken Schaumblock eingedrückt. Sitzt der Patient, lässt sich durch gezielten Druck auf den Oberschenkel und Knie der Fuss in nicht voll belastetem Zustand eindrücken. Dadurch drückt sich insbesondere das Gewebepolster der Ferse nicht so stark zum Fersenrand ab. Vorhandene orthopädische Fehlstellungen wie z.B. der lockere Plattfuss kommen nicht in ihren Endzustand. Das so gewonnene dreidimensionale Fussnegativ wird nun entweder mit Gips, Kunststoff oder reversibler Masse ausgegossen.

Um bei orthopädischen Fehlstellungen des Fusses, die primär nichts mit dem Diabetes zu tun haben, an bestimmten Partien zu mildern, bedarf es einer speziellen Einlagenversorgung für geeignete Konfektionsschuhe oder der speziellen Zurichtung der vorhandenen Schuhe. Wenn keine herabgesetzte Sensibilität und/oder verringertes Vibrationsempfinden vorhanden ist, werden diabetesadaptierte Fussgesundheitsschuhe und Diabetesfussbettungen empfohlen. Des weiteren werden die Patienten über die entsprechende Sorgfalt bei der Fusspflege und das Verletzungsrisiko aufgeklärt.

Bestehen Zeichen herabgesetzter Sensibilität und/oder von verringertem Vibrationsempfinden, sollten individuelle Diabetesfussbettungen, sowie diabetesadaptierte orthopädische Schuhzurichtungen Verwendung finden. Die Fussbettungen dienen der Druckentlastung besonders betroffener Fusspartien, indem der Druck grossflächig auf die weniger belasteten Partien verteilt wird.

Bei abgeheilten Geschwüren sind orthopädische Massschuhe erforderlich, wobei zur Abformung und Leistenerstellung hautschonende Abdruckverfahren verwendet werden. Die Schuhe besitzen keine Innennähte oder Rauhigkeiten und sind gegebenenfalls auch seitlich gepolstert. Meist bedarf es einer besonderen Versteifung des Schuhes, um die Fusswurzel und Ferse zu führen. Dadurch wird ein sicherer Stand gewährleistet.

Fussgymnastik bei Diabetes

Zehen krallen und strecken

 Fuss auf die Ferse stellen, auf den Ballen abrollen, Zehenstand

Fuss auf die Ferse stellen und den Vorfuss nach aussen kreisen

 Fuss auf den Ballen stellen und Ferse abwechselnd nach links und rechts kreisen

Bein nach vorne strecken, Fuss abwechselnd strecken und anziehen.

Beide Beine gestreckt anheben, Füsse abwechselnd strecken.

Bein gestreckt anheben, Fuss kreisen.

Zeitungsseite mit den Füssen zerknüllen, wieder glattstreichen und mit den Füssen zerreissen.